Das Theater Gustavs Schwestern


Das Theater Gustavs Schwestern wurde 2005 von Sibylle Grüter und Jacqueline Surer gegründet. Ziel der Zürcher Puppentheaterformation ist es, innovatives Figurentheater mit Biss für Kinder und Erwachsene auf die Bühne zu bringen. Mit ihren Stücken haben Gustavs Schwestern über 600 Vorstellungen in der Schweiz und im Ausland gespielt. Für die Inszenierung "Fritz, Franz und Ferdinand" erhielten sie 2008 den Aargauer Förderpreis "Grünschnabel". 2015 feierten Gustavs Schwestern ihr 10-Jahr-Jubiläum mit einer Werkschau im Theater Stadelhofen in Zürich.


Sibylle Grüter und Jacqueline Surer lernten sich 2002 am Nachdiplomstudium für Figurenspiel an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) kennen. Dort entdeckten sie sogleich ihre gemeinsame Lust, toter Materie Leben einzuhauchen. Bald mussten sie aber feststellen, dass Puppen durchaus nicht immer das tun, was man von ihnen will. Und dass die Figuren ihre Spielerinnen genau so geschickt manipulieren können, wie umgekehrt.


2005 schlossen Gustavs Schwestern ihre Ausbildung mit der Diplomproduktion "Hotzenplotz! Ein Kasperlitheater für zwei Spielerinnen, zehn Handfiguren und eine Wäscheleine" ab (Regie: Priska Praxmarer). Die "NZZ" bezeichnete das Stück als "fröhlichste Diplomarbeit seit der Einführung todernster Bühnenclownkriterien". Danach entstanden sechs weitere Produktionen. "Fritz, Franz und Ferdinand " (2008) (Regie: Priska Praxmarer) war unter anderem am Theaterspektakel Zürich zu Gast. 2010 realisierte Sibylle Grüter das Soloprojekt "Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen" (Regie: Christin Glauser). 2012 folgte die Uraufführung von "Wilhelm Kasperli Tell" (Regie: Frauke Jacobi). Mit "Piggeldy und Frederick" (2014) (Regie: Priska Praxmarer) waren Gustavs Schwestern am Internationalen Figurentheaterfestival in Erlangen eingeladen. 2015 entstand das weihnächtliche Kurzstück "O je du fröhliche - Ein Krippenspiel aus der Grümpelkammer". 2017 kam die Uraufführung des Monsterstücks "Der Tag, an dem Louis gefressen wurde" (Regie: Dirk Vittinghoff) auf die Bühne.


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